28.11.09 - FULDA - Der 7. Fuldaer Medientag fand reges Interesse bei den Pädagogen der Bildungsregion Osthessen. In der Aula der Eduard-Stieler-Schule (ESS) begrüßte der Leitende Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamtes Fulda, Wolfgang Kremer, fast 30 Referenten und Aussteller, die Informationen und Technik zum Einsatz der neuen Medien in Schule und Unterricht boten. Für die Schulträger Stadt und Landkreis Fulda hob Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Wolfgang Dippel hervor, dass man der IT-Ausstattung seit Jahren hohe Priorität einräume, da sich Medienkompetenz für die Schüler zu einer "Schlüsselqualifikation" entwickelt habe. Seit 2001 gebe die Stadt Fulda jährlich rund 600.000 Euro für die Schul-IT und deren Support aus.
Dippel begrüßte es ausdrücklich, dass das gemeinsame Medienzentrum von Stadt und Landkreis Fulda in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt zum siebten Mal eine Medienmesse "im Stil der Didacta" ausgerichtet habe, die der Lehrerschaft medienpädagogische und technische Informationen zum Medieneinsatz in der Schule biete. Grüße aus dem Hessischen Kultusministerium überbrachte Jochen Hooss von Schule@Zukunft. Mit hohem Lob für die perfekte Planung und Organisation des Medientages bedachte er Medienzentrumsleiter Rudolf Karpe, dem er versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Fuldaer Medientage auch weiterhin von der Landesregierung finanziell unterstützt werden.
Rudolf Karpe überreichte dem Schulleiter der Eduard-Stieler-Schule, Dr. Rudolf Drexler, eine Panoramaluftaufnahme der Schule als Dank und Anerkennung für die gute Zusammenarbeit und die besondere Unterstützung während der sechsmonatigen Vorbereitungsphase des Medientags. Sowohl die Messestände in der Aula als auch die ab 14 Uhr im Stundentakt laufenden Workshops boten vom Vorschulbereich bis zur gymnasialen Oberstufe für alle Interessenten medienpädagogische Informationen und Innovationen. Besonderes Interesse fand der schulformübergreifende Workshop des Fuldaer Rechtsanwalts Mark-Steffen Kemmler, der sich als Internetspezialist mit den sensiblen juristischen Details einer Schulhomepage befasste.
Die größten Anbieter der elektronischen Tafeln hatten nicht nur ihre neueste Technik aufgebaut, sondern boten auch in den Workshopräumen die passenden Vorträge dazu an. Für die Geocachingvorträge mit GPS-Geräten hatte der aus Reutlingen angereiste Medienexperte extra vorher in der Umgebung der Schule mehrere "Schätze" vergraben, die von den Lehrkräften mit großer Begeisterung gesucht und schließlich auch
gefunden wurden.
Auch die übrigen Teilnehmer verließen den Medientag gegen Abend mit zufriedenen Gesichtern, hatten sie doch einen von den zahlreichen Lospreisen gewonnen und können ihren Unterricht jetzt mit didaktischen DVD, Baukästen zur Einführung in die Informatik oder gar der neuen Active-Board-Technik bereichern. ++ |